Foto (Urheber; Quelle): Winfried Giesers; pixelio.de

 

 

Infos zur Konfirmation

 

Quelle, Texte und Informationen: ekd.de; ergänzt durch Besonderheiten im Pfarrbereich Großwechsungen.

 

Wir sind nicht in der Kirche. Kann unser Kind konfirmiert werden?
Ja, die Konfirmation ist möglich.

 

Ist der Unterricht in einem anderen Pfarrbereich möglich?
Zunächst einmal sollten Sie davon ausgehen, dass Ihr Kind in dem vorgeschriebenen Pfarrbereich zur Konfirmandenstunde geht. Dies bietet sich an, weil Freundinnen und Klassenkameraden dort sind, und so die Vertrautheit am größten ist. Wenn Sie aber gute Gründe dafür haben, Ihr Kind in einen anderen Pfarrbereich oder eine andere Gemeinde zu schicken, so fragen Sie bitte den dort zuständigen Pfarrer oder die Pfarrerin!

 

Wie lange dauert die Konfirmandenzeit im Pfarrbereich Großwechsungen?

In der Regel umfassst die Konfirmandenzeit im Pfarrbereich Großwechsungen die siebte und achte Klasse (im Alter von 13, 14 Jahren), also ca. 1 1/2 Jahre.

 

Wie gestaltet sich die Konfirmandenzeit im Pfarrbereich Großwechsungen?

Neben einer wöchentlichen lebendigen und spielerischen Konfirmandenstunde sind schöne Feste, Ausflüge, soziale Projekte und unzählige Pizza-Filmabende wichtige Bestandteile der Konfirmandenzeit. Auch die gemeinsame Teilnahme am Konfirmandentag des Kirchenkreises und eine Freizeit stehen auf dem bunten Programm. In den Konfirmandenstunden werden den Jugendlichen die Grundlagen und Hintergründe des christlichen Glaubens und seiner Traditionen vermittelt; ein Einblick in die Bibel gehört genauso dazu wie ein Grundwissen über kirchliche Feste im Jahreslauf oder eine Diskussion z.B. über pro und contra zur Sterbehilfe und andere aktuellen Themen.  

Im Pfarrbereich Großwechsungen beteiligen sich auch die Eltern und Familien der Konfirmanden an der Konfirmandenzeit, sei es durch die Begleitung bei Ausflügen und Projekten und zum Gottesdienst, sei es durch Kuchen-, Muffin- oder andere leckere Lieferungen.

Gegen Ende der Konfirmandenzeit - meist ca. einen Monat vor der Konfirmation - gestalten die Konfirmanden einen eigenen "Vorstellungsgottesdienst", in dem sie der Gemeinde vorstellen, mit was sie sich im Laufe der Konfirmandenzeit beschäftigt haben. Dieser Vorstellungsgottesdienst ersetzt spielerisch (und wesentlich angstfreier) die früheren Konfirmandenprüfungen.

Meist im Mai und am Pfingstsonntag um 11.00 Uhr findet dann für die große Gruppe der Konfirmanden die Konfirmation statt. Manche Konfirmanden wünschen sich aber die Konfirmation in ihrer Heimatkirche. Auch das ist möglich. Dann wird eine weitere Konfirmationsfeier vor Ort geplant und gestaltet.

 

Muss mein Kind konfirmiert werden oder reicht die Taufe?
Zur Kirchenmitgliedschaft reicht zwar die Taufe. Aber zusammen mit vielen Freunden in der Konfirmationsgruppe den christlichen Glauben verstehen zu lernen, ist bereichernd und wunderschön. Wer dann das Patenamt übernehmen will, muss aber in der Regel konfirmiert sein.

 

Mein Kind ist nicht getauft. Kann es konfirmiert werden?
Ihr Kind kann am Konfirmandenunterricht teilnehmen. Die Konfirmation ist die Bestätigung der Taufe. Wenn das Kind nicht getauft ist, so wird das Kind in der Regel am Ende des Konfirmandenunterrichts getauft; eine Bestätigung der Taufe, also die Konfirmation, ist dann nicht mehr notwendig, da das Kind ja schon selber Ja zu der Taufe gesagt hat. In der Praxis wird das Kind dennoch oft nach der Taufe konfirmiert.

 

Welche Rechte erhält man durch die Konfirmation?
Mit der Konfirmation wird u. a. das Recht zugesprochen, in allen evangelischen Gemeinden am Abendmahl teilzunehmen, Pate zu werden und als Erwachsener an kirchlichen Wahlen teilzunehmen (aktiv ab dem 16. Lebensjahr, z. T. schon ab dem 14., passiv ab dem 18. Lebensjahr) oder in kirchliche Ehrenämter gewählt zu werden. Wenn jemand als Erwachsener getauft wird, so kommt der Taufunterricht dem Konfirmandenunterricht gleich.

 

Was soll mein Kind bei der Konfirmation anziehen?
Die Kleidung sollte den festlichen Charakter des Tages unterstreichen. In Einzelheiten gibt es örtlich und traditionell unterschiedliche Vorstellungen. Besprechen sie die Frage am besten mit Ihrem Kind oder bei einem Elternabend mit dem Pastor oder der Pastorin der Gemeinde.

 

Dürfen wir während des Gottesdienstes fotografieren oder filmen?
Wir bitten freundlich darum, dass eine Person das Filmen oder Fotografieren übernimmt, um unnötige Unruhe zu vermeiden. Nicht erlaubt ist das Fotografieren zu Gebetszeiten und während der Predigt. Auch nach dem Gottesdienst gibt es noch die Möglichkeit, Bilder zu machen.

 

Was soll man zur Konfirmation schenken?
Am weitesten verbreitet ist es Geld zu schenken. Die Jugendlichen können sich später davon kaufen, was sie möchten. Aber auch ein Buch, ein Schmuckstück oder eine CD ist möglich. Besser noch: Sie lassen sich etwas ganz Persönliches oder Einmaliges einfallen. Im Pfarrbereich Großwechsungen bekommen die Konfirmanden neben einer Konfirmationskerze eine Bibel zur Konfirmation geschenkt mit persönlicher Widmung des Pfarrers und ihrem Konfirmandenspruch. 

 

Endet das Patenamt mit der Konfirmation?
Offiziell enden die Aufgaben der Paten mit der Konfirmation, weil der oder die Jugendliche dann religionsmündig ist. Aber es ist schön, wenn die guten Kontakte zwischen Paten und Patenkind ein Leben lang bestehen bleiben!

 

Konfirmation als Erwachsener
Für die Konfirmation gibt es keine Altersbegrenzung. Voraussetzung ist, dass Sie getauft sind. Zur Vorbereitung auf die Konfirmation, wo Sie im Gottesdienst zusammen mit der versammelten Gemeinde gemeinsam den christlichen Glauben öffentlich bekennen, ist eine kirchliche Unterweisung nötig. Wie diese im Einzelnen aussieht erfragen Sie bitte bei Ihrer Pastorin bzw. Ihrem Pastor.

 

Noch Fragen? Rufen Sie an! (tel. 036335 / 313)

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